Ob Sie eine Immobilie kaufen oder verkaufen, ein Erbe teilen, Ihre Nachfolge regeln, sich scheiden lassen oder in ein Immobilienprojekt investieren – eine unabhängige Immobilienschätzung ist unumgänglich.
Dank meiner langjährigen Erfahrung kann ich Ihnen eine kompetente und realistische Verkehrswertschätzung anbieten. Ich arbeite ausschliesslich als Liegenschaftsschätzer und verfolge keine eigenen Interessen an Ihrem Objekt. Daher ist Ihnen eine neutrale und ehrliche Immobilienbewertung garantiert. Meine Kernkompetenzen sind:

bewerten

Wieviel soll für eine Immobilie bezahlt werden? Wie hoch ist ihr Marktwert? Wieviel kann man dafür verlangen? Und wie sieht die momentane Marktsituation aus? Diese Fragen beantworte ich Ihnen mit einer professionellen Schatzung.

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Welches Potential hat unser Grundstück? Was ist der Residualwert einer Baulandparzelle oder von einem Abbruchobjekt? Und wieviel kann man dafür verlangen? Dies beantworte ich Ihnen mittels einer Machbarkeitsstudie.

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Was ist der „Highest and best use“ unserer Immobilie? Dies ermittle ich für Sie durch verschiedene szenarische Schätzungen von unterschiedlichen Entwicklungs- und Nutzungsvarianten.

Aktuelles aus der Immobilienbranche

12.09.2017
Markant mehr Wohnungen stehen leer
In der Schweiz stehen so viele Wohnungen leer wie seit 15 Jahren nicht mehr. Die Leerwohnungsquote steigt seit drei Jahren. Der Trend verschärft sich. Am Stichtag des 1. Juni 2016 standen insgesamt 56′ 518 aller Wohnungen oder Einfamilienhäuser leer. Das sind 1,3% des gesamten Bestandes. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der leeren Wohnungen um 5’436 Einheiten oder 11%, wie die vom Bundesamt für Statistik publizierten Daten der Leerwohnungszählung zeigen. Im Kanton Luzern stehen insgesamt 4’372 aller Wohnungen oder Einfamilienhäuser leer. Das sind 1,13% des gesamten Bestandes. Die tiefste Leerstandquote in der Zentralschweiz hat mit 0,43% der Kanton Zug und mit 1,92% erreicht der Kanton Uri die höchsten Werte.

10.07.2017
Mehrwertabgabe bei Umzonung
Der Luzerner Kantonsrat heisst das revidierte Planungs- und Baugesetz in zweiter Lesung im Juni 2017 gut. Damit sollen Kanton und Gemeinden ab 2018 von Ein-, Um- und Aufzonungen profitieren.
Wird ein Grundstück eingezont – etwa von der Landwirtschafts- in eine Wohnzone – ziehen Kanton und Gemeinden künftig Nutzen daraus. Grund dafür ist das revidierte Planungs- und Baugesetz. Bei einer Einzonung werden 20 Prozent des dadurch entstandenen Mehrwerts abgeschöpft. Der Kanton erfüllt mit dieser Vorlage eine Vorgabe des Bundes, der die Einführung einer Mehrwertabgabe von mindestens 20 Prozent im eidgenössischen Raumplanungsgesetz (RPG) verlangt.
Der Freibetrag liegt bei 100’000 Franken. Bei Grundstücken unter 300 Quadratmetern wird ebenfalls keine Abgabe fällig. Bei Um- und Aufzonungen wird die Abgabe nur subsidiär erhoben, nämlich wenn die Gemeinde mit dem Grundeigentümer keine vertragliche Regelung findet..

14.06.2017
Verschärfte Regulatorien als Risiko
Immobilienmarkt Nicht eine Immobilienblase oder ein plötzlicher Anstieg der Zinsen beunruhigt die Immobilienbranche, es sind weitere regulatorische Verschärfungen, die das grösste Risiko für den Immobilienmarkt Schweiz darstellen. Für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser kann von einer stabilen Preissituation ausgegangen werden, während die Konsolidierung im Luxusbereich weiter voranschreitet. Bei den Renditeliegenschaften steigen die Kaufpreise, die Mieten sinken. Dies wiederum wirkt sich auf tiefere Anfangsrenditen aus. Im Büromarkt werden sinkende Mieten und Transaktionspreise erwartet.
Tragbarkeitshürden und der kalkulatorische Zinssatz von fünf Prozent schliessen mittlerweile rund einen Drittel aller Haushalte vom Immobilienkauf aus. Gerade für junge Durchschnittsfamilien bleibt nur die deutlich teurere Variante: «Wohnung mieten», generell wird somit Sparen für ein Eigenheim immer schwieriger.
Gegenwärtig ist der ausschlaggebende Grund für den Immobilienkauf, Mietkosten zu senken. Erst danach kommen familiäre und emotionale Gründe – wie die Erfüllung eines persönlichen Traumes, oder dass die Kinder im eigenen Haus aufwachsen sollen. Im Weiteren rangiert die Immobilie als Teil der privaten Vorsorge. Angesichts der Altersreform dürfte dieser Faktor in Zukunft aber noch an Wichtigkeit gewinnen. Gerade aufgrund des Inflationsschutzes bleiben Immobilien auch weiterhin eine attraktive Anlage.
Dieser Artikel erschien am 14.06.2017 im Immobilientipp in der Sempacher Woche.
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17.01.2017
Wakkerpreis 2017 für Sempach, Luzern
Meine Heimatstadt Sempach erhält den
Wakkerpreis 2017 des Schweizer Heimatschutzes für einen vorbildlichen Ortsbildschutz. Das freut mich als Sempacher und ortsbildbewussten Immobilienexperten gleich doppelt!
Die offizielle Preisübergabe fand am 24. Juni 2017 im Rahmen einer öffentlichen Feier statt.
Der Schweizer Heimatschutz (SHS) vergibt jährlich einer politischen Gemeinde den Wakkerpreis. Das Preisgeld hat mit CHF 20’000 eher symbolischen Charakter; der Wert der Auszeichnung liegt vielmehr in der öffentlichen Anerkennung vorbildlicher Leistung. Erstmals ermöglicht wurde der Wakkerpreis 1972 durch ein Vermächtnis des Genfer Geschäftsmannes Henri-Louis Wakker an den Schweizer Heimatschutz. Seither sind weitere Legate eingegangen, dank denen der SHS den Preis bis heute vergeben kann. Der Wakkerpreis zeichnet Gemeinden aus, die bezüglich Ortsbild- und Siedlungsentwicklung besondere Leistungen vorzeigen können. Hierzu gehören insbesondere das Fördern gestalterischer Qualität bei Neubauten, ein respektvoller Umgang mit der historischen Bausubstanz sowie eine vorbildliche Ortsplanung, die Rücksicht auf die Anliegen der Umwelt nimmt. Nach Sursee (2003) geht der Wakkerpreis zum zweiten Mal an eine Gemeinde des Kantons Luzern.